Die meisten Schäden an Abwasserleitungen bleiben jahrelang unsichtbar. Das Rohr liegt im Erdreich, das Wasser läuft noch ab, und erst bei der Verstopfung oder dem feuchten Keller wird gegraben. Die Kamera dreht das um: Sie sehen den Zustand, bevor er teuer wird.
Für Hauptkanäle setzen wir selbstfahrende Kameras ein. Anschlusskanäle und Entwässerungsleitungen erreichen wir aus dem Hauptkanal heraus mit der Satellitenkamera, ohne dass auf dem Grundstück geöffnet werden muss. In kleinen, mehrfach verzweigten Leitungen arbeitet die Schiebekamera. Auf Deponien und in explosionsgefährdeten Leitungen fahren explosionsgeschützte Anlagen.
Vor der Befahrung wird die Leitung in der Regel mit Hochdruck gereinigt, sonst zeigt die Kamera Ablagerungen statt Rohrwand.
Sie bekommen danach den Datenträger mit Abspielsoftware, die Protokolle mit Fotos auf Papier und einen maßstabsgetreuen Leitungsplan. Damit können Sie ein Sanierungsangebot einholen, die Prüfung bei der Behörde nachweisen oder den Schaden Ihrer Versicherung melden.