Ein Schacht geht selten auf einmal kaputt. Er wird über Jahre mürbe. Aus dem Abwasser steigt Schwefelwasserstoff auf, oberhalb der Wasserlinie wird daraus biogene Schwefelsäure, und die frisst sich in den Beton. Die Wand sandet ab, Rohranschlüsse verlieren ihren Halt.
Das zweite Schadensbild sind Wassereinbrüche. An Fugen und Rohrdurchführungen drückt Grundwasser in den Schacht und läuft als Fremdwasser bis zur Kläranlage, umgekehrt sickert Abwasser ins Erdreich. Beides fällt bei der Dichtheitsprüfung nach DIN 1986-30 auf.
Das dritte: ausgebrochene Bermen und Gerinne. Dort setzt sich Räumgut fest, es riecht, und irgendwann staut der Kanal. Meist zeigt die Kamerabefahrung alle drei Schäden zusammen.
Der Schacht bleibt dabei, wo er ist. Keine Aufgrabung, keine tagelange Sperrung der Straße, keine neuen Schachtringe, die angeliefert werden müssen. Behälter, Schächte und Abscheider kleiden wir bei Bedarf mit laminierten Glasfasermatten aus.
Sie wissen noch nicht, ob Ihr Schacht sanierungsbedürftig ist? Dann fangen wir mit einer Kamerabefahrung an. Die Beratung dazu ist kostenlos und unverbindlich.