ExRohr GmbH
Robert, Monteur bei ExRohr, vor dem Einsatzwagen, daneben eine Kamera im Bodenablauf und ein geöffneter Schacht im Garten
24.10.2026
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Wurzeln im Rohr: ein Einsatztag mit unserem Monteur Robert

Einen Auftrag mussten sie an diesem Tag abbrechen. Zu viel Kundenverkehr, an Arbeiten in der Leitung war nicht zu denken. Roberts Antwort: „Dann komme ich morgens um fünf.“

Mit im Fahrzeug saß an diesem Tag unser Geschäftsführer Arndt Schanze. Er wollte die Rohrreinigung einen Tag lang so erleben, wie unsere Kunden sie erleben, und ist mit Robert mitgefahren. Am Ende standen fünf Einsätze auf dem Zettel: Verstopfungen beseitigt, Wurzeln aus den Leitungen gefräst und später, gemeinsam mit dem Team, eine fettführende Leitung freigemacht.

Links ein Monteur von ExRohr an einem geöffneten Bodenablauf in einem gefliesten Sanitärraum, rechts der Einsatzwagen von ExRohr in der Einfahrt eines Einfamilienhauses

Mehrere Verstopfungen, eine Ursache

Bei mehreren Einsätzen stießen die beiden auf denselben Befund: Wurzeleinwuchs.

Arndt Schanze hat es danach so auf den Punkt gebracht: „Eine Wurzel wächst nur dort ins Rohr, wo die Leitung undicht ist.“ Wurzeln suchen Wasser. Eine undichte Muffe, ein feiner Riss, eine verschobene Verbindung reichen ihnen. Durch diese Öffnung wachsen sie in die Leitung und bilden dort mit der Zeit ein dichtes Geflecht. Darin bleibt hängen, was durch das Rohr kommt: Papier, Fett, Schmutz. Irgendwann geht nichts mehr durch.

Die Verstopfung selbst bekommen wir in den Griff. Mit der Wurzelfräse schneiden wir die Wurzeln im Rohr ab, danach läuft das Wasser wieder. Die undichte Stelle aber bleibt, und mit ihr der Weg für die nächste Wurzel. Deshalb hat Arndt Schanze nach diesem Tag einen Rat für alle, bei denen schon einmal Wurzeln im Rohr saßen: sich die eigene Grundstücksentwässerung genauer anschauen.

Fräsen löst die Verstopfung, der Kurzliner schließt die Stelle

Der erste Schritt ist ein Blick mit der Kamera. Eine TV-Untersuchung zeigt, wo die Wurzeln hereinkommen, wie groß die Schadstelle ist und ob es mehrere gibt. Erst dann lässt sich sagen, was sich lohnt.

Liegt der Schaden an einer einzelnen Stelle, ist der Kurzliner oft die passende Lösung. Dabei wird eine mit Harz getränkte Glasfasermatte in die Leitung gezogen, an der Schadstelle gegen die Rohrwand gepresst und härtet dort aus. Die Stelle ist danach von innen dicht, ohne dass jemand den Garten aufgraben muss. Genau das haben wir den Kunden an diesem Tag empfohlen. Wie die Sanierung ohne Aufgraben funktioniert und wann sich ein langer Liner lohnt, steht auf unserer Seite zur Kanalsanierung.

Wer ist Robert?

Robert ist seit dreieinhalb Jahren in der Rohrreinigung. Im Blog war er schon einmal zu sehen: bei einem Notdiensteinsatz mit seinem Kollegen Nico. Davor hat er als Konstruktionsmechaniker für Offshore-Windparks gearbeitet. Er hat sich bei uns beworben, wurde direkt zum Probearbeiten eingeladen, und danach lag der Vertrag auf dem Tisch. „Seitdem bin ich dabei und habe viel Freude am Arbeitsplatz“, sagt er.

Robert, Monteur bei ExRohr, im dunklen ExRohr-Shirt mit Kappe im Gespräch

Das Beste an seinem Job ist für ihn, dass wir rund um die Uhr für die Kunden da sind. „Wenn der Keller unter Wasser ist, die Küchenspüle nicht mehr läuft: Man ist irgendwie immer ein Held.“ Nicht jeder Einsatz läuft glatt. „Wir haben nicht immer direkt die richtige Lösung parat. Aber dann beißen wir uns fest, geben nicht auf. Und letztendlich finden wir immer eine Lösung, um den Menschen zu helfen.“

Einer seiner verrücktesten Einsätze begann mit einem Anruf der Feuerwehr, nachts um halb drei. In einem Haus einer Wohnungsgesellschaft lief das Wasser aus dem Erdgeschoss ins Treppenhaus und bis auf die Straße. Auch das haben Robert und das Team in den Griff bekommen.

Angefangen hat Robert als Rohrreiniger. „Mittlerweile darf ich sanieren“, sagt er, und er ist stolz darauf, dass man sich bei uns weiterbilden kann. Wer selbst Lust auf so einen Job hat, findet alle offenen Stellen auf unserer Karriereseite. Roberts Rat an Bewerber: „Mach dir einen Termin zum Probearbeiten, lern das Team kennen, und wenn es passt, hol dir den Vertrag.“

Roberts Tipps für Ihre Leitungen

Feuchttücher gehören nicht ins WC. Sie zerfallen nicht wie Toilettenpapier, sondern bleiben im Rohr hängen. Das nächste Tuch verfängt sich daran, und irgendwann sitzt dort ein fester Klumpen. Mit Bratfett ist es ähnlich: Es geht flüssig in den Ausguss, härtet im Rohr aus und setzt es mit der Zeit zu. Dann müssen wir kommen und das Rohr mit einer großen Spirale freimachen.

Wer selbst zu Rohrreinigern aus dem Supermarkt greift, sollte laut Robert nur flüssige nehmen. Pulverkonzentrat kann im Rohr fest werden „wie Beton“, und dann ist das Problem größer als vorher.

Eine Verstopfung kündigt sich meist an. Typisch ist ein Gluckern in der Leitung, im Mehrfamilienhaus etwa, sobald oben jemand Wasser laufen lässt. Auch wenn das Wasser schlechter abläuft als sonst, sitzt irgendwo etwas fest. Und wer sich nicht regelmäßig um seine Leitungen kümmert, dem rät Robert: „Alle paar Jahre mal eine Kamerabefahrung, um zu gucken, ob da noch alles in Ordnung ist.“ Denn ein Rohr, das zwanzig Jahre gehalten hat, ist dadurch nicht für die nächsten zwanzig sicher.

Noch etwas, das laut Robert viele überrascht: Wir sind Rohrreiniger, keine Klempner. Wasserhähne und andere Armaturen tauschen wir nicht. Wir sorgen dafür, dass das Wasser wieder abläuft.

„Danke, Robert, für einen richtig guten Tag“, sagt Arndt Schanze.

Sie haben Wurzeln im Rohr, eine Verstopfung, die immer wiederkommt? Unsere Rohrreinigung ist rund um die Uhr für Sie da, unter 0800 20 999 20 (kostenfrei). Schreiben Sie uns gerne auch per E-Mail an info@ex-rohr.de.