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Schmelzwasser und verstopfte Rohre
Februar 2026, irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Freitagabend noch minus acht Grad. Samstagmorgen plötzlich neun Grad und Dauerregen. Was nach Frühling klingt, hat an diesem Wochenende halb MV unter Wasser gesetzt. Feuerwehren im Dauereinsatz, Keller vollgelaufen, Straßen gesperrt. Allein im Raum Friedland rückte die Feuerwehr zu über 160 Einsätzen aus.
Und mittendrin eine Frage, die sich Tausende Hauseigentümer gestellt haben: Warum fließt bei mir nichts mehr ab?
Die Antwort liegt meistens nicht auf der Oberfläche. Sondern darunter.
Was passiert, wenn Tauwetter auf gefrorenen Boden trifft
Das Prinzip ist simpel. Und genau deshalb so tückisch.
Wenn Schnee und Eis innerhalb weniger Stunden schmelzen, entsteht eine enorme Menge Wasser auf einmal. In einem normalen Winter versickert dieses Wasser langsam im Erdreich, gelangt in die Kanalisation, fließt ab. Kein Problem.
Aber nach Wochen mit Dauerfrost ist der Boden steinhart gefroren. Teilweise 30 bis 40 Zentimeter tief. Das Erdreich nimmt schlicht kein Wasser mehr auf. Es wirkt wie eine versiegelte Fläche, obwohl es eigentlich Wiese, Garten, Acker ist.
Das gesamte Schmelzwasser sucht sich also den einzigen Weg, der noch bleibt: die Kanalisation, die Hofeinläufe, die Grundleitungen auf Ihrem Grundstück.
Genau hier wird es kritisch.
Wenn Ihre Grundleitung zum Flaschenhals wird
Ihre Grundstücksentwässerung ist nicht für Extremereignisse gebaut. Sie ist dafür ausgelegt, Regenwasser und häusliches Abwasser im Normalbetrieb abzuführen. Nicht dafür, dass innerhalb eines Wochenendes die gesamte Schneelast von mehreren Wochen auf einmal durchfließen muss.
Das allein wäre schon eine Herausforderung. Aber jetzt kommt der Punkt, den viele unterschätzen.
In den meisten Grundleitungen haben sich über Monate Ablagerungen aufgebaut. Laub, das im Herbst in die Einläufe geweht ist. Fett aus der Küche, das sich an den Rohrwänden festgesetzt hat. Feinwurzeln, die durch haarfeine Risse ins Rohr eingedrungen sind. Im Alltag merken Sie davon nichts. Das Wasser läuft ab, vielleicht etwas langsamer als früher, aber es läuft.
Bis es eben nicht mehr läuft.
Genau das passiert bei Tauwetter: Die Wassermenge übersteigt die verbliebene Kapazität Ihrer Leitung. Was wochenlang kein Problem war, wird innerhalb von Stunden zum Rückstau. Das Wasser drückt zurück. In den Keller. In die Bodenplatte. Auf Ihr Grundstück.
Das ist kein Naturereignis. Das ist eine verstopfte Leitung, die bei Normallast funktioniert hat und bei Spitzenlast versagt.
Was Sie nach einem Tauwetter-Ereignis tun sollten
Wenn Ihr Keller feucht geworden ist, wenn sich Wasser auf dem Grundstück gestaut hat, wenn der Abfluss merklich langsamer läuft als sonst: Warten Sie nicht auf das nächste Ereignis.
Denn Tauwetter ist nur der Auslöser. Die Ursache liegt im Rohr.
Der erste Schritt ist eine TV-Kamerainspektion. Dabei fährt eine Spezialkamera durch Ihre Leitung und zeigt in Echtzeit, was drin steckt. Ablagerungen, Wurzeleinwuchs, Rohrbrüche, Versätze an Muffen. Alles wird dokumentiert, alles wird bewertet.
Auf Basis dieser Inspektion entscheiden wir gemeinsam, was sinnvoll ist: Eine professionelle Rohrreinigung mit Hochdruck, die alles wieder freimacht. Eine regelmäßige Wartung, die dafür sorgt, dass es beim nächsten Mal gar nicht erst so weit kommt. Eine grabenlose Sanierung mit dem BRAWOLINER® System, wenn das Rohr selbst beschädigt ist.
Kein Aufgraben. Keine Baustelle im Garten. 50 Jahre Garantie auf die Sanierung.
Vorsorge statt Notfall: Was Sie jetzt tun können
Die meisten Rohrverstopfungen bei Tauwetter hätten sich vermeiden lassen. Nicht durch Sandsäcke. Sondern durch ein Rohr, das frei ist, wenn es darauf ankommt.
Drei Dinge, die Sie als Hauseigentümer im Blick haben sollten.
Erstens: Ihre Hofeinläufe und Rinnen. Wenn dort im Herbst Laub liegen geblieben ist, räumen Sie es jetzt weg. Das ist die einfachste Maßnahme und kostet nichts außer zehn Minuten Zeit.
Zweitens: Ihr Abflussverhalten. Wenn das Wasser in der Dusche, in der Toilette, im Waschbecken langsamer abläuft als früher, ist das kein Zufall. Das ist ein Frühwarnsignal. Irgendwo in Ihrer Leitung baut sich etwas auf, das bei der nächsten Spitzenlast zum Problem wird.
Drittens: Ihre letzte Inspektion. Wann hat zuletzt jemand in Ihr Rohr geschaut? Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, ist es Zeit dafür. Eine Kamerabefahrung dauert in der Regel weniger als eine Stunde und gibt Ihnen Klarheit über den Zustand Ihrer gesamten Grundstücksentwässerung.
ExRohr ist vor Ort. Im ganzen Norden.
Wir betreiben 12 Standorte in Nord- und Ostdeutschland. In Rostock und Schwerin sind wir direkt in Mecklenburg-Vorpommern. In Lübeck, Kiel, Hamburg, Lüneburg, Hannover, Berlin, Brandenburg, Magdeburg, Halle und Leipzig.
Seit 1999. Mit über 200 Mitarbeitern und 80 Spezialfahrzeugen. Rund um die Uhr.
Wenn bei Ihnen nach dem Tauwetter noch Wasser steht, wenn Ihr Abfluss nicht mehr richtig zieht, wenn Sie einfach wissen wollen, wie es um Ihre Leitungen steht: Melden Sie sich.
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Wir schauen nach. Und wir machen das wieder frei.